Der Schießsport im Kyffhäuserbund

Der Schießsport in unserem Verband ist eine der tragenden Säulen des Bundes.

An unserem Schießen nehmen 15 Landesverbände teil, die in Vereins-, Kreis- und Landesmeisterschaften versuchen

durch vorgegebene Ringzahlen sich für die  Bundesmeisterschaft zu qualifizieren.

An der Bundesmeisterschaft nehmen ca. 5000 Schützen teil und zwar in den Waffenarten Luftgewehr (LG), Luftgewehr Auflage, Luftpistole (LP), Kleinkaliber (KK), Kleinkaliber auflage, Englisch Match (EM), Sportpistole (SP), Freie Pistole (FP), Großkaliberpistole (SP - GK) sowie Gebrauchspistole und – Revolver (GK K1 u. GK K2).

Des Weiteren wird für alle Klassen ein Bundschützenkönig für Männer, Frauen und Jugendliche ausgeschossen.

Alle Schützinnen und Schützen werden bei allen Meisterschaften mit Siegernadeln nebst Urkunde ausgezeichnet.

In den einzelnen Kameradschaften wird strengstens darauf geachtet,

dass alles was das Schießen betrifft,

sich auch mit den Richtlinien des Waffengesetzes vereinbart.

Unsere Schießwarte innerhalb der Kameradschaften, Landesverbände und selbst der Bundesschießwart müssen an Lehrgängen teilnehmen, so das sie ihr Amt auch richtig ausüben können. Alle Schießwarte müssen ca. alle 3 Jahre sich einer Nachschulung unterziehen, andernfalls sind diese nicht mehr berechtigt, ihr Amt auszuführen. Alle Schützen die im Besitz einer Waffe sind oder sich eine neue Waffe zulegen wollen müssen im Besitz einer Sachkunde sein. Die Sachkundeprüfung wird in den einzelnen Landesverbänden von den Landesschießwarten durchgeführt. Die einzelnen Kameradschaften müssen einem Gremium nachweisen, dass sie auf Schießständen schießen, die dem Gesetzgeber gerecht werden.

(Quelle: Homepage Kyffhäuserbund e.V.)

 

Was ist Sportschiessen?

Zunächst einmal ist deutlich klarzustellen, dass bei uns der Gebrauch

einer Waffe nichts mit Waffengewalt zu tun hat.

Den Umgang mit einem Gewehr oder Pistole aus Prinzip abzulehnen, wäre voreilig,

denn Schießsport erfordert höchste Konzentration

und Körperbeherrschung. Man könnte fast sagen,

es ist wie ein autogenes Training mit Hilfsmittel unter sportlichem Aspekt.

Ein Schütze muss seine Körperreaktionen sehr genau kennen.

Neben dem ,,äußeren Anschlag,, , gibt es noch den ,,inneren Anschlag,, !

Das bedeutet, dass der Schütze vor jedem Schuss nach innen horcht,

ob der Körper korrekt ausgerichtet ist,

denn jede kleinste Muskelverspannung beeinträchtigt das Schussergebnis.

Der Schütze ruht in sich selbst.

Es ist schon eine interessante Mischung:

Der Körper ist ruhig, der Geist hoch konzentriert,

denn schließlich zählt ja das Ergebnis.

Besonders für junge Schützen ist solch ein Konzentrationstraining

eine gute Erfahrung.

Es erfordert schon einige Übung, sich gerade bei Wettkämpfen,

bei denen jeder Ring zählt, innerlich ruhig zu stellen.

Denn wenn der Ehrgeiz erst geweckt ist,

macht er einem oft einen Strich durch die Rechnung.

Doch auch, wenn es nicht immer gelingt, es macht trotzdem Spass.

Man lernt nebenbei auch viele nette Leute kennen und wird

auch bei anderen Kameradschaften immer herzlich aufgenommen.

Kyffhäuser machen eben Freu(n)de.

(Quelle: Prospekt Kyffhäuserbund e.V.)